Seit April 2016: 1. Chirurgisches Nervenschmerz-Zentrum der Steiermark in der Schwarzl Klinik Graz/Laßnitzhöhe.
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Das Komplexe am Komplexen Regionalen Schmerzsyndrom (CRPS) sind die verschiedensten Schmerzarten, Erscheinungsformen sowie Veränderungen im Rahmen dieser Erkrankung. Was man früher nach seinem Entdecker als sogenannten Morbus Sudeck benannte, unterteilt man deshalb heute in Typ I (ohne Nervenverletzung) und Typ II (mit Nervenverletzung) des CRPS.

 

Typ I: Ursachen und Beschwerden ohne Nervenverletzung

Typ I tritt vor allem nach Operationen oder Unfällen ohne eine zusätzliche Nervenverletzung auf. Die häufigste Ursache sind Verletzungen im Hand- oder Armbereich. Nach einer Verletzung, oft auch nur einer Bagatelle, kommt es bei Typ I  zu einer Rötung, meist lang anhaltender und übermäßiger Schwellung, „komischen“ teilweise brennenden, nadelstichartigen, elektrisierenden Schmerzen und (vor allem) Bewegungseinschränkungen weit über die verletzte Region hinaus. Meist sind die Schmerzen stärker als jene bei einem „normalen“ Knochenbruch und treten gemeinsam mit Missempfindungen auf. Der Schmerz selbst ist brennend und äußerst unangenehm, übliche Schmerzmittel helfen kaum. Schmerzverursachend sind oft nach so einem Knochenbruch Nervenengstellen, die schnellstmöglich beseitigt werden sollen,  damit eine normale Wundheilung eintreten kann. Solange diese Engstellen nicht behoben sind, bleibt diese Erkrankung bestehen, was zu dauerhafter Bewegungseinschränkung, Muskelschwund und Gelenkversteifung führen kann.

Wie bei allen Nervenerkrankungen gilt auch hier:

Eine frühzeitige Diagnose und eine rechtzeitige Therapie sind wichtig, denn von ihnen hängen Dauer und Ergebnis des Heilungsverlaufs ab!

Daher müssen solche Engstellen gezielt ausgeschlossen oder eben operativ beseitigt werden. Auch medikamentös kann man in Bezug auf Nervenschmerz bei richtiger Behandlung meist gute Erfolge erzielen.

 

Typ II: Ursachen und Beschwerden mit Nervenverletzung

Früher als Kausalgie bekannt, kommt es bei Typ II des CRPS ebenso zu ausgeprägten Schmerzen, allerdings gemeinsam mit einer Nervenverletzung schon beim Unfall. Die Symptome sind dieselben: Missempfindungen, Schmerzen, Bewegungseinschränkung, Gelenksversteifung, Muskelschwund und Wundheilungsstörungen. Auch hier sollte durch eine rechtzeitige Behandlung der Nervenverletzung oder Operation des verletzten Nervs eine deutliche Besserung bzw. Schmerzfreiheit erzielt werden.

 

Der Eingriff

Eine ausführliche neurologische Untersuchung durch einen erfahrenen Neurologen mit entsprechenden Unfällen ist beim Komplexen Regionalen Schmerzsyndrom unbedingt notwendig.

Vor dem Eingriff erfolgt bei Bedarf ein radiologischer sowie in jedem Fall ein neurologischer Befund und evtl. eine Messung der Nervenleitgeschwindigkeit, durch die der betroffene Nerv bzw. die Engstelle lokalisiert und identifiziert wird. Anschließend wird der Befund besprochen. Später kann der Nerv in einer kleinen Operation freilegt und, wenn notwendig, verlagert werden, sodass er keine weiteren Beschwerden bereitet und der Heilungsprozess beginnen kann.


Achtung:

Bei anhaltendem Entzündungsprozess kann es zu bleibender Bewegungseinschränkung und auch Muskelschwund, Hautveränderungen, Verlust des Hautgefühls, Gelenksversteifung und anhaltender Schmerzstörung kommen.

 


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Denervation am rechten Knie

Herr Dr. Moser ist der Beste! Nach 2 schmerzhaften und mühsamen Jahren hat er mir ein Stück Lebensqualität zurückgegeben. Endlich keine Schmerzen mehr. Nicht nur seine fachliche Kompetenz ist beeindruckend, er ist auch extrem sympathisch, einfühlsam und charmant. Sogar meine Angst vor der Narkose hat er mir genommen. Dr. Moser for President!

Wartenberg-Syndrom (Kompression des Nervus radialis) – Operation

Da Herr Dr. Moser mich bereits in 2013 und 2014 sehr erfolgreich aufgrund zweier eingeengter Nerven (Tarsaltunnelsyndrom rechts und links) operiert hatte, wandte ich mich kürzlich erneut an ihn, nachdem ich über einen längeren Zeitraum mit Nervenschmerzen im Bereich meiner rechten Hand und des Unterarms konfrontiert war. Die Nervenleitgeschwindigkeitsmessung (NLG) zeigte keinerlei Auffälligkeiten, aber ein positiver Hoffmann-Tinel-Test sowie eine umfassende Anamnese gaben darüber Aufschluss, um welches Problem es sich handelte: Einengung des Nervus radials bzw. Wartenberg-Syndrom. Herr Dr. Moser kümmerte sich zeitnah um einen OP-Termin, klärte mich umfassend über Risiken und Eingriff auf und war jederzeit erreichbar. Die Nachsorge war wie immer exzellent und das Ergebnis der Operation ist perfekt. Bereits eine knappe Woche nach dem Eingriff konnte ich meiner beruflichen Tätigkeit, dem Schreiben, wieder in vollem Umfang und ohne Schmerzen nachgehen.