Seit April 2016: 1. Chirurgisches Nervenschmerz-Zentrum der Steiermark in der Schwarzl Klinik Graz/Laßnitzhöhe.
Die Spezialisten des 1. Wiener Nervenschmerz Zentrums haben nun auch einen Standort im Süden.
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Wenn Schmerzen (scheinbar) aus einem Körperteil kommen, der nicht mehr vorhanden ist, wie zum Beispiel nach einer Amputation, spricht man von Phantomschmerzen. Bis zu drei Viertel aller Patienten leiden nach einer Amputation an dieser neurologischen Störung. Dabei empfängt das Gehirn immer noch Signale aus den Nerven, die früher für diesen Körperteil zuständig waren und dies führt zu Schmerzen. Diese Schmerzen können brennend, stechend oder elektrisierend einschießend sein, treten besonders nachts auf und stören massiv den Schlaf. Was oft zu diesem schweren Schicksal hinzukommt, ist das große Unverständnis: Außenstehende wie Verwandte und Freunde können sich oft nicht vorstellen, dass Gliedmaßen Schmerzen verursachen, obwohl sie nicht mehr vorhanden sind.

 

Nahezu alle Amputierten erleben Phantom-Sensationen: Dabei spricht man ebenfalls von Empfindungen im nicht mehr vorhandenen Körperteil, die zwar nicht schmerzhaft, aber meist sehr unangenehm sind. Patienten erleben zum Beispiel Berührungen, Hitze- oder Kälteempfindungen, Druck oder auch Jucken im abgetrennten Körperteil, sogar Bewegungen werden manchmal gefühlt.

 

Die Ursachen

Bei zwei von zehn Patienten entwickeln sich nach der Amputation gutartige Wucherungen – oder anders gesagt Narben an den durchtrennten Nerven (Neurinome). Diese kleinsten Narben innerhalb des Nervs können den Phantomschmerz auslösen.

 

Der Eingriff

Durch eine plastisch-chirurgische Nervennaht unter dem Mikroskop können Wucherungen verhindert und auch verbessert werden. Vor diesem Eingriff sind eine genaue „Nervenuntersuchung“ durch einen erfahrenen Neurologen sowie eine radiologische Abklärung mittels Ultraschall notwendig, um den Ursprung des Übels genau zu lokalisieren. Die anschließende Operation wird von einem speziell für Nervenverletzungen ausgebildeten Chirurgen durchgeführt. Dabei sucht er diesen speziellen und lokalisierten Nerv auf, durchtrennt ihn und verlagert diesen Nerv so, dass er nicht mehr weiterwachsen oder wuchern kann.

 

Bevor diese Operation durchgeführt wird, wird eine Testblockade gemacht. Dabei wird der schmerzverursachende Nerv mit einem örtlichen Betäubungsmittel stillgelegt. So testen wir, ob wir den richtigen Nerv identifiziert haben und die Patienten können durch die Anästhesie den Erfolg der Operation vorab testen.

 


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Denervation am rechten Knie

Herr Dr. Moser ist der Beste! Nach 2 schmerzhaften und mühsamen Jahren hat er mir ein Stück Lebensqualität zurückgegeben. Endlich keine Schmerzen mehr. Nicht nur seine fachliche Kompetenz ist beeindruckend, er ist auch extrem sympathisch, einfühlsam und charmant. Sogar meine Angst vor der Narkose hat er mir genommen. Dr. Moser for President!

Operation eines Karpaltunnelsyndroms (CTS, KTS)

Herr Dr. Moser ist neben seiner Arbeit als Plastischer Chirurg als Nervenchirurg tätig, um Patienten mit chronischen Schmerzen mittels denervativer Mikrochirurgie zu helfen. Ich bin seit einigen Jahren bei ihm in Behandlung und wurde bereits vier Mal aufgrund diverser Nervenkompressionssyndrome (Tarsaltunnelsyndrom rechts und links, Wartenberg-Syndrom, Karpaltunnelsyndrom) von ihm operiert. Ob im von ihm gegründeten 1. Wiener Nervenschmerz Zentrum oder im Unfallkrankenhaus Lorenz Böhler – Dr. Veith Moser lässt all seinen Patienten die beste Behandlung zukommen, klärt umfassend auf, ist immer erreichbar und äußerst fürsorglich. Wie erwartet, konnte er mir auch diesmal helfen. Meiner von einem Karpaltunnelsyndrom betroffenen und von ihm operierten Hand geht es jeden Tag besser, ich konnte bereits kurze Zeit nach dem Eingriff wieder arbeiten und bin sehr, sehr dankbar.